Stillen – Wissen, Fakten, Praxis

Inhaltsverzeichnis

2020 war das Motto der European Week of Breastfeeding
„Support Breastfeeding – for a healthier planet“

Diesem Motto sind wir treu und möchten euch daher mit Wissen rund ums Thema Stillen versorgen!

Vorteile des Stillens

Das Stillen bietet nicht nur etliche Vorteile für Mama und Baby, sondern auch für unsere Gesellschaft und Umwelt. Deswegen starten wir erstmal mit den Fakten

Gesundheitliche Vorteile des Stillens für dein Baby:

Dein gestilltes Baby hat ein geringeres Risiko an folgenden Krankheiten zu erkranken

  • Asthma
  • Allergien
  • Diabetes
  • Adipositas (Übergewicht)
  • Mittelohrentzündungen, da es die Kau- und Sprechmuskeln stärkt
  • Magen-Darm-Infektionen
  • Leukämie

Weitere Vorteile durch das Stillen für dein Baby

  • Stillen löscht den Durst und sättigt den Hunger
  • Stillen löst Stress
  • Stillen tröstet, spendet Nähe und ermöglicht Augenkontakt
  • Stillen stärkt das Immunsystem (besonders hoch sind die Abwehrstoffe in Muttermilch nach knapp 2 Jahren)
  • Stillen führt zur schnellerer Genesung nach Krankheiten

Vorteile des Stillens aus ökologischer Sicht.

Muttermilch…

  • …hat keine langen Transportwege
  • …verbraucht keine (knappen) Ressourcen
  • …ist ein 100% nachwachsender Rohstoff
  • …kommt „im Anbau“ ohne Pestizide und Schadstoffe aus
  • …ist jederzeit verfügbar
  • …ist zu 100% natürlich verpackt
  • …muss nicht abgefüllt werden, Reinigungsprozesse werden gespart

Gesundheitliche Vorteile für dich als stillende Mama:

  • Schnellere Rückbildung der Gebärmutter
  • Geringeres Risiko für Brust-/ Eierstockkrebs
  • Geringeres Risiko für Brust-/ Eierstockkrebs
  • Erleichterte Gewichtsabnahme nach Geburt

Gesundheitliche Vorteile für dich als stillende Mama:

  • Stillen entspannt dich & macht dich geduldiger durch Ausschüttung von Hormonen
  • Stillen ist besonders unterwegs praktisch
  • Deine Milch ist jederzeit einsatzbereit
  • Stillen hilft beim Wiedereinschlafen – auch Dir

Wie können wir gut in unsere Stillbeziehung starten?

Ein guter Start beim Stillen ist maßgeblich mitverantwortlich für deine Stilldauer & euren Erfolg beim Stillen. Daher ist es wichtig, sich schon während der Schwangerschaft mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Je informierter du bist, desto leichter wird es dir gelingen, dein Baby zu stillen. Gleichzeitig darfst du auch auf deine Intuition vertrauen.
Je leichter und natürlicher die Geburt abläuft, desto leichter fällt auch das Stillen. Bereite dich daher auch gut auf die Geburt vor. Verzichte, wenn medizinisch nicht dringend erforderlich, auf jegliche Interventionen. Doch natürlich kannst du auch nach einer schwierigen Geburt oder einem Kaiserschnitt stillen. Eine gute Unterstützung von deiner Hebamme oder sogar einer Stillberaterin direkt am Anfang ist sehr hilfreich und nützlich.

Nach der Geburt, egal wie sie verlief, sollte dein gesundes Baby sofort im Hautkontakt zu dir auf den Bauch gelegt werden. Das Bonding hilft euch, euch direkt kennen zu lernen & die Strapazen, die hinter euch liegen, zu vergessen. Selbst im OP nach Kaiserschnitt ist das direkte Bonding möglich und erst recht wichtig! Sprich das gern vorher mit dem Personal ab. Bei deinem Baby werden so allerlei Reflexe aktiviert und es fängt an, sich selbstständig zur Brust zu robben, das nennt man „breastcrawl“. Dabei hilft es ihm, den Geruch seiner Hände geprägt vom Fruchtwasser, mit dem Geruch deiner Haut zu vergleichen. Auf ausgiebiges Säubern des Babys nach Geburt darf aus dieser Sicht also gern verzichtet werden. Deine Brustwarze riecht nämlich ganz ähnlich wie dein Fruchtwasser. Außerdem hat deine Mamille sich schon während der Schwangerschaft vergrößert und verdunkelt, so dass sie für dein Baby optisch sofort erkennbar ist. Es wird sich mit seinen Beinchen an deinem Bauch abstoßen und sich Stück für Stück wie ein kleiner Specht an die Brust vorarbeiten. Dort angekommen benötigt es im besten Fall keinerlei Unterstützung, sondern kann sich selbst andocken. Es erfordert allerdings Geduld und Zeit von allen an der Geburt beteiligten Personen, diesen wundervollen Prozess ungestört zu begleiten und zu beobachten. Er sollte nicht durch vermeintliche Routineabläufe gestört werden. Die U1 Untersuchung kann auf deinem Bauch stattfinden und das Wiegen und Messen deines Babys haben noch Zeit!
Auch in den nächsten Tagen und Wochen nach Geburt darfst du so häufig wie möglich Haut auf Haut mit deinem Baby kuscheln. Besonders nach traumatischen Geburten kann euch dieser Hautkontakt helfen, eine gute Bindung zu einander aufzubauen.

Wie dockt sich das Baby richtig an?

Auch wenn vieles Intuitiv am besten klappt, ein paar Tipps &“Regeln“ zum richtigen Anlegen deines Babys gibt es. Diese sind wichtig, denn damit ersparst du dir Schmerzen beim Stillen, wunde Brustwarzen & Verspannungen und deinem Baby Frust beim Saugen.

  • Lehn dich entspannt zurück. Nimm dein Kind zur Brust, NICHT die Brust zum Kind
  • Entspann deine Schultern, lass locker. Unterlager deine Arme, deinen Rücken & gern auch deine Beine mit Kissen und Hilfsmitteln, so dass du jederzeit entspannt sitzen/liegen kannst
  • Um deinem Baby zu helfen, kannst du die Brust im C-Griff halten, dabei sind deine Finger weit hinter dem Vorhof
  • Dein Baby liegt in Bauchlage auf deinem Körper, sein Gewicht lastet auf dir und wird von deinem Arm unterstützt. Auch die Füßchen dürfen Kontakt haben, entweder zu dir oder einem Kissen. Den Kopf kann dein Baby jederzeit frei bewegen.
  • Die Arme deines Babys sind angewinkelt nach oben, neben seinem Köpfchen. So kann es sich gut auf dir aufstützen. Es umarmt deine Brust. Du wirst erstaunt sein, welche Kraft dein kleines Baby schon aufbringen kann, um den Kopf zu heben und zu halten und sich anzudocken.
  • Beobachte dein Kind nun erst eine Weile und schau, ob seine Reflexe ausgelöst werden. Es fängt an zu suchen, nimmt den Kopf in den Nacken und öffnet den Mund weit.
  • Um dein Baby etwas mehr anzuregen, kannst du mit der Brustwarze seine Nasenspitze und Lippen von oben nach unten etwas kitzeln
  • Bei weit geöffnetem Mund sollte dein Baby VIEL Brust in den Mund nehmen. Nicht nur die Brustwarze, auch der Vorhof verschwindet im Mund deines Kindes
  • Kinn und Nasenspitze berühren die Brust während des Stillens
  • Beide Lippen sind nach außen gestülpt. Sollte das nicht der Fall sein, lass dein Baby erneut andocken oder zieh die Lippen vorsichtig mit deinem Finger während des Saugvorgangs nach außen
  • Dein Baby beginnt nun mit dem non-nutritiven Saugen -> kurze kleine Saugbewegungen, um den Milchspendereflex auszulösen.
  • Fließt die Milch, kommt dein Baby ins Schlucken und macht lange, kräftigere Saugbewegungen, bei denen der gesamte Unterkiefer bis zum Ohrläppchen in Bewegung ist
  • Es kann beim Ansaugen kurz weh tun, da dein Baby deine Warze über den harten zum weichen Gaumen zieht. Nach wenigen Zügen sollte der Schmerz aber nachlassen, ansonsten ist dein Kind nicht richtig angedockt

Woran erkenne ich, ob mein Baby Hunger hat?

Dein Baby zeigt dir sehr genau, wann es Hunger hat. Es ist wichtig, dass du dazu die Hungerzeichen deines Babys erkennst und schnell reagierst, so kannst du euch beiden Stress und Hektik ersparen.

Ein Neugeborenes hat meist nach einer längeren Schlafphase direkt wieder Hunger. Daher kannst du dich schon beim Aufwachen deines Kindes startklar machen. Dein Baby wird aus dem Tiefschlaf wach und fängt an, die Augen schnell unter den noch geschlossenen Lidern zu bewegen oder mit den Augenlidern zu zucken. Warte noch kurz ab, ob es nur träumt und nochmal tief einschläft oder aufwacht und schmatzende Geräusche mit Zunge und Lippen macht.
Wird dein Kind nun wach und spürt vermehrt Hunger wird es dir aktive Hungerzeichen zeigen:

  • Es schleckt mit der Zunge über die Lippen, schmatzt und öffnet den Mund immer wieder
  • Es dreht den Kopf von einer zur anderen Seite, auf der Suche nach der Brust
  • Hände/Finger wandern in den Mund
  • Zunehmende Unruhe

Jetzt ist es Zeit anzudocken.

Wartest du noch länger, kommt es zu den späten Hungerzeichen, die dein Kind bereits in Stress und Anspannung versetzen:

  • Es ist sehr unruhig und zappelig
  • Seine Atemfrequenz und der Puls steigen
  • Es weint oder schreit

Dein Kind in dieser Phase an die Brust zu bekommen, wird schwierig, da es zu aufgebracht ist. Du solltest es erst einmal beruhigen, ggf. am Finger kurz saugen lassen, damit es sich nicht hektisch an der Brust verschluckt. Jedoch die Mahlzeit nicht unnötig weiter länger herauszögern.

In den ersten Tagen ist es wichtig, dass du die Anzahl der Stillmahlzeiten im Blick behältst. Mindestens 8-12x in 24 Stunden sollte dein Baby trinken. Manche Babys müssen hierzu unter Umständen geweckt werden, weil sie zu wenig Energie haben, um wach zu werden und ihren Hunger zu zeigen. Ansonsten achte immer auf die oben genannten Anzeichen und halte keinesfalls erzwungene längere Pausen ein, um einen 3-4 stündigen Stillzyklus künstlich zu erzeugen. Stillen erfolgt immer nach Bedarf, von Mutter und Baby! Hat sich das Stillen gut eingependelt, spielt die Uhrzeit oder die Abstände der Mahlzeiten keine Rolle mehr. Dein Kind zeigt dir, wenn es Hunger hat oder du spürst, dass deine Brust sehr voll ist und entlastet werden möchte.

Schnuller – ja oder nein?

Die meisten Hebammen und Stillberaterinnen empfehlen in den ersten Wochen auf einen künstlichen Sauger zu verzichten. In diesem Zusammenhang fällt dann oft dieses Wort: Saugverwirrung
Gemeint ist, die Sorge davor, dass ein gestilltes Baby die Brust verweigert oder falsch saugt, nach dem es einen Schnuller bekommen hat. Da das Stillen oft eine Weile braucht, bis es sich eingependelt hat, sollte zu Anfang auf einen Schnuller verzichtet werden. Doch meist ist genau das die Zeit, in der man ihn am meisten braucht. Die Kleinen haben ein enormes Saugbedürfnis und die Brustwarze ist vielleicht noch wund oder die Brust so stark in der Milchproduktion, dass das Baby spuckt. Doch gerade wunde Brustwarzen kommen häufig von falschem Anlegen oder falschem Saugmuster. Wartet man hingegen die ersten Wochen ab, wollen die meisten Kinder gar keinen Schnuller mehr.

Wann kann ein Schnuller also sinnvoll zum Einsatz kommen?

Er sollte niemals dienen, um ein Baby “einfach nur ruhig” zu stellen und sich selbst überlassen zu sein. Ein Baby möchte im Körperkontakt und am liebsten an der Brust beruhigt werden. Ist das Beruhigen mit der Brust nicht möglich, sollte zumindest der Körperkontakt zusammen mit dem Schnuller erfolgen.
Wichtig ist, dass vorher alle Grundbedürfnisse erfüllt worden sind. Hat das Baby noch Hunger, muss es mal Pipi oder möchte es einfach Einschlafen? Um dem Kind in den Schlaf zu helfen kann der Schnuller dienen. Ist das Baby dann eingeschlafen, sollte er aus dem Mund entfernt werden, damit die Zunge in ihre Ruheposition am Gaumen kommen kann.

 

Zungenruhelage

In Ruhe liegt die Zungenspitze hinter den oberen Schneidezähnen bzw Kieferkamm und der mittlere Teil ist mit leichtem Unterdruck am Gaumen angesaugt. Dabei füllt die Zunge den harten Gaumen vollständig aus und formt diesen. So kann der Kiefer entspannen und Nasenatmung statt finden. Außerdem wird so der Vagusnerv positiv von der Zunge stimuliert und fördert die Selbstheilung, Entspannung und Verdauung.

Der Schnuller verdrängt die Zunge aus ihrer Ruhepositionen und begünstigt eine unphysiologische Mundatmung und Kiefer- und Zahnfehlstellungen. Auch die Selbstregulation kann durch einen Schnuller gestört werden.

Auch Babys wollen erzählen – hör ihm zu, anstatt es zu zustöpseln
Auch Babys wollen sich selbst erfahren, in dem es seine Hände in den Mund steckt – lass es zu. Das Erforschen des eigenen Körpers und das Erfahren der eigenen Grenzen ist wichtig und führt zum Verknüpfen neuer Synapsen im Gehirn
Ein Baby möchte häufig an die Brust – denn so erhält es deine Milchproduktion aufrecht. Mit einem Schnuller ist das Baby vielleicht ruhiger, aber es besteht eben die Gefahr, dass deine Milchbildung darunter leidet.
Warte also ab, bis das Stillen schmerzfrei klappt!

Stillen und Zyklus

Wenn du dein Baby voll stillst, ist es gut möglich, dass du erstmal keinen Zyklus hast und deine Periode ausbleibt. Man nennt das Laktationsamenorrhoe.
Wann du wieder einen Eisprung haben wirst, kann man nicht voraus sagen. Bei manchen Frauen findet der erste Eisprung kurz nach dem Wochenfluss wieder statt, bei anderen kann es bis zu 2 Jahren dauern.
Meist kehrt die Menstruation zurück, wenn die Stillintensität vorübergehend abnimmt.
Wenn du dein Baby noch stillst und einen weiteren Kinderwunsch verspürst, musst du dafür nicht komplett abstillen. Oft reicht es aus, wenn das Baby tagsüber mehr feste Nahrung isst und du dadurch weniger stillst oder es nachts eine längere Stillpause gibt.
Es ist möglich, dass du die gesamte nächste Schwangerschaft weiter stillst. Sollte eine Frühgeburt drohen, weil du z.B. unter vorzeitigen Wehen leidest, sollte aufs Stillen verzichtet werdet. Die Stimulation der Mamillen begünstigt Wehen – übrigens ein super Tipp für die Geburt, wenn es dann wirklich los gehen darf 😉

Hast du keinen weiteren Kinderwunsch und auch noch keine Periode, solltet ihr euch trotzdem über Verhütung Gedanken machen. Der erste Eisprung kommt VOR der ersten Periode. Das heißt, du kannst schwanger werden, ohne einmal geblutet zu haben.

In der Stillzeit werden hormonfreie Verhütungsmittel empfohlen.

Tandemstillen

Unter Tandemstillen versteht man das Stillen mehrerer Kinder unterschiedlichen Alters, also keine Zwillinge.

Es ist grundsätzlich möglich, mehrere Kinder zu stillen. Dabei ist jedoch wichtig, dass das jüngste Kind immer Priorität hat. So handhabt es dein Körper auch automatisch. Das heißt, deine Milch ist immer perfekt auf die Bedürfnisse deines Kleinsten angepasst. Wenn du ein größeres Kind während einer weiteren Schwangerschaft weiterstillst, wird dein Körper nach der Geburt des Babys wieder automatisch Kolostrum, Vormilch, produzieren. Das liegt an der hormonellen Veränderung während und nach Geburt.

Das Kolostrum ist also primär für dein Neugeborenes bestimmt, bedeutet aber nicht, dass es auch exklusiv deinem Baby vorbehalten werden muss. Dein größeres Kind kann durchaus schon direkt nach der Geburt mit stillen. Es kann sein, dass du am veränderten Stuhlgang deines Kindes merkst, dass es Kolostrum getrunken hat. Dieses wirkt abführend.

Das schöne beim Tandemstillen ist, dass die Milchbildung meist schneller und sanfter in Gang kommt. Solltest du spannende Brüste haben, kann dein größeres Kind gut mithelfen, die Milch abzutrinken.

Sogar Stillprobleme können beim Neugeborenen können weniger gravierend sein, wenn das ältere Geschwisterkind dafür sorgt, die Milchbildung anzukurbeln.

 

Nichtsdestotrotz ist Tandemstillen eine ganz individuelle und persönliche Entscheidung, die nur du gemeinsam mit den beteiligten Kindern treffen kannst. Dein großes Kind wird dir nach der Geburt des Babys plötzlich sehr viel größer vorkommen und es kann sich für dich unnatürlich anfühlen, dieses große Kind nun weiter zu stillen. Hör auf dein Bauchgefühl und finde heraus, was der richtige Weg für euch ist!

Wer kommt zu erst?

Eine strikte Reihenfolge musst du beim Stillen deiner Kinder nicht einhalten!

Du kannst zu erst dein Neugeborenes stillen und danach dein größeres Kind. Es ist aber auch möglich, beide Kinder gleichzeitig an der Brust trinken zu lassen. Letztlich ist es eine sehr individuelle Entscheidung, die gut für dich und deine Kinder passen muss. Wenn du beide Kinder gleichzeitig stillst, kann sich dies zum Beispiel positiv auf die Geschwisterbindung auswirken. Verspürst du allerdings eine Eifersucht zwischen den beiden und versucht das ältere Kind das Jüngere wegzudrängen, solltest du lieber nach einander stillen. Denk daran, dein Baby hat immer Vorrecht, da es auf die Muttermilch aus Hauptnahrungsquelle angewiesen ist.

Achte gut auf Dich!

Sowohl in der Schwangerschaft, als auch in der Stillzeit solltest du immer gut darauf achten, dass du mit allen Nährstoffen ausreichend versorgt bist. Deine Muttermilch wird aus deinem Blut gebildet und ist für dein Baby immer perfekt angepasst. Doch bist du mangelernährt, geht das zu deinen Lasten.

Mangelernährt bedeutet übrigens nicht, dass du sehr dünn bist. Auch mit Übergewicht kann ein Nährstoffmangel vorliegen. Fühlst du dich also:

  • müde und schlapp
  • ausgelaugt
  • antriebslos
  • hast dunkle Augenringe, blasse Haut
  • hast Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme
  • hast ein geschwächtes Immunsystem, bist vermehrt anfällig für Infekte, häufiger krank

Treten ein oder mehrere dieser Symptome auf, sprich bitte mit deinem behandelnd Arzt:in und lass ggf. dein Blut kontrollieren.

Besonders wichtig zu beachten sind die Versorgung mit

  • Eisen
  • Folsäure bzw Folat
  • Omega 3
  • Magnesium
  • Vitamin D3

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist essentiell für eine gute Nährstoffversorgung, doch heutzutage leider alleinig oft nicht mehr ausreichend. An dieser Stelle können wir ergänzend zur gesunden Ernährung die Nahrungsergänzungsmittel von InnoNature empfehlen. Sie sind komplett natürlich, tierversuchsfrei, hochdosiert und haben eine hohe Bioverfügbarkeit. Für die Schwangerschaft und Stillzeit hat InnoNature ein spezielles Paket geschnürt.

Wie kann ich in Ruhe stillen, wenn ältere Geschwister zu Hause sind?

Gerade mit älteren Geschwisterkindern muss man gut schauen, dass man allen gerecht wird. Ansonsten kann es schnell frustrierend sein, wenn man als große Schwester ständig zu hören bekommt: „ich kann jetzt nicht, ich stille das Baby“
Unser Tipp ist daher: die Stillkiste 

Bereite deinem größeren Kind eine Kiste vor mit besonderen Spiel- und Bastelsachen, die es nur in der Zeit bekommt, in der du stillst. Es sollten spannende Dinge sein, die dein Kind interessiert und gleichzeitig nichts, was deine Anwesenheit oder Begleitung erfordert. Also nichts, womit dein Kind etwas kaputt oder schmutzig macht. Hier ein paar Ideen:

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Wie oft muss ich mein Kind anlegen, was kann ich tun wenn mein Baby weint, wie kann ich feststellen das sich mein Baby gut entwickelt? Was sind eigentlich die natürlichen Bedürfnisse meines Babys?

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